Im Raum Ulm/Neu-Ulm gibt es interessante Museen, die sich zum Besuch mit Schülern und Schulklassen eignen. Lehrer finden hier nützliche
Hinweise über Öffnungszeiten, Führungen, Rahmenbedingungen und museumspädagogische Angebote.

 


Bayerisches Nationalmuseum

Das Bayerische Nationalmuseum zählt zu den großen europäischen Museen, die sich der Bildenden
Kunst und der Kulturgeschichte widmen. Den Kern der Sammlungen bildet der einstmals königliche
Kunstbesitz der Wittelsbacher. Die Bestände lassen aber auch die Grenzen Bayerns hinter sich.
In einem Rundgang werden die verschiedenen kulturgeschichtlichen Epochen von der Spätantike
über das Mittelalter, die Renaissance, den Barock und das 19. Jahrhundert bis zum Jugendstil
lebendig. Ausgewählte Fachabteilungen wie die Sammlungen der Porzellane, Musikinstrumente,
Möbel, Textilien, Goldschmiedekunst und Waffen komplettieren die Dauerausstellung und bieten
ein umfassendes Bild europäischer Kunst und Geschichte. 

Das Museum bietet für Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zum Gymnasium ein buntes
Vermittlungsangebot. Dazu zählen neben Führungen und Workshops das umfangreiche Kinder-
und Familienprogramm sowie das "Museum der Generationen" für Großeltern und Enkelkinder.
Der "Drachenpfad - ein sagenhafter Audioguide" lädt außerdem zum selbstständigen Erkunden
der sagenumwobenen Geschichte des Museums ein. Schließlich können Groß und Klein im
Museum Geburtstag feiern.

Kontakt:
Prinzregentenstraße 3, 80538 München
Telefon: 089/2112401, Telefax: 089/21124216
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.bayerisches-nationalmuseum.de

 


Besenmuseum

Das Besenmuseum entstand 1977 aus einer Sammelleidenschaft des Galeristen Schrade.
Die Besensammlung, die Stücke aus allen Kontinenten beinhaltet, wird durch Texte und Bilder ergänzt.

Besen
Jeder kennt Besen, schnell hat man ihn in der Hand und ebenso schnell lässt man ihn wieder in der
Ecke verschwinden. Besonders im süddeutschen Raum ist die Verbindung zum Besen noch äußerst
vielschichtig. Man denke nur an den Besen als Requisit der alemannischen Fasnacht oder an die
Kehrwoche.

Kehr-Kuriositäten
Neben einem rohen und einem gekochten Besen kann man neben dem Denkmal des schwäbischen
Kehrfleißes in Form eines völlig abgefegten Allgäuer Stubenbesens, einen kenianischen Affen-
schwanzbesen und eine Besenschöne aus Jugendstiltagen, deren bodenlanger Rock ein schmiegsamer
Tischbesen ist, bewundern.

Kontakt:
Galerie Schrade
Schloß Mochental, 89584 Ehingen-Mochental
Telefon: 07375/418
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.galerie-schrade.de

 


Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg, Ulm e.v.
KZ-Gedenkstätte (DZOK)

Von November 1933 bis Juli 1935 befand sich im Ulmer „Fort Oberer Kuhberg“ das staatliche
Konzentrationslager des Landes Württemberg. Es hatte die Funktion, jeden echten oder
vermeintlichen Widerstand zu brechen, die Bevölkerung einschüchtern und die Macht der
Nationalsozialisten in der Gleichschaltungsphase abzusichern. Etwa 600 Regimegegner, unter
ihnen der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Kurt Schumacher, waren im KZ Oberer
Kuhberg unter unmenschlichen Bedingungen inhaftiert.
Das Fort Oberer Kuhberg, erbaut um 1850 als Teil der Bundesfestung Ulm, ist im baulichen
Originalzustand weitgehend erhalten, u.a. können die unterirdischen Verliese und Sonder-
haftzellen, die Räume der KZ-Verwaltung sowie eine im Jahr 2011 revidierte Dauerausstellung
zur Geschichte des Ulmer KZ besichtigt werden.

Besuchergruppen werden nach Absprache individuell betreut; für Schulklassen steht ein
breites Spektrum analytischer und kreativer Lernangebote zur Verfügung, die vom 2-Stunden-
Basisangebot bis zum 3-Tages-Projekt reichen. Didaktische Materialien, Informations- und
Arbeitsblätter runden das Angebot ab. Als Forschungs-, Lern- und Bildungsort mit Archiv
und Bibliothek ist das DZOK auch ein Informations- und Diskussionsort zu zeithistorischen
und gegenwartsbezogenen Themen.

Kontakt:
Pf 2066, 89010 Ulm
Büchsengasse 13, 89073 Ulm
Telefon: 0731/21312
Telefax: 0731/9214056
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dzok-ulm.de

Donauschwäbisches Zentralmuseum

Donauschwäbisches Zentralmuseum

 


Donauschwäbisches Zentralmuseum

Das Museum zeigt die wechselvolle Geschichte der Donauschwaben. Die Dauerausstellung folgt
den Donauschwaben auf ihrem Weg von der Auswanderung im 18. und 19. Jahrhundert in den
Südosten Europas bis in die Gegenwart.
Sie erzählt vom Leben in Dörfern und Städten, von Landwirtschaft und Industriearbeit, Wohn-
und Kleidungskultur, Bildungswesen und Religiosität.
Die Ausstellung verfolgt die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im 20. Jahrhundert.
Sie  beleuchtet die Lage der Donauschwaben zwischen den Weltkriegen, beschreibt Flucht,
Internierung und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg und stellt die Situation der Donau-
schwaben in der Nachkriegszeit dar.

Das Museum bietet zu seiner Dauerausstellung und den Wechselausstellungen vielfältige
Vermittlungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie für Schulen aller Schularten
an, von Führungen, Workshops und kunstpädagogischen Aktivitäten bis zu Projekten.

Kontakt:
Schillerstr. 1, 89077 Ulm
Telefon: 0731/96254105
Telefax: 0731/96254200
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dzm-museum.de

 


Edwin Scharff Museum

Kunstmuseum. Kindermuseum. Erlebnisräume
Die Ständige Sammlung zu Edwin Scharff (1887-1955) zeigt Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen
des in Neu-Ulm geborenen Künstlers und setzt diese in Bezug zu Werken seiner Weggefährten und
Zeitgenossen. Wechselnde Sonderausstellungen ergänzen den Blick auf sein Werk.
Die Ständige Sammlung zu Ernst Geitlinger (1895-1972) konfrontiert den Bildhauer Edwin Scharff
mit einer Künstlerpersönlichkeit, die den Entwicklungsschritt von der Gegenständlichkeit zur
Abstraktion wagt.
Das Kindermuseum ist ein lebendiger Ort der kulturellen Vermittlung. Die Ausstellungen zu den
unterschiedlichsten Wissensgebieten reichen von gesellschaftsrelevanten über kulturgeschichtliche
bis zu naturwissenschaftlichen Themen und sind auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Kindern
und Jugendlichen ausgerichtet.

Begleitete Ausstellungsbesuche, Führungen und literarische Führungen, Museumswerkstätten,
Gespräche über Kunst und Kurse für kreatives Arbeiten werden regelmäßig für alle Altersstufen
angeboten. Als außerschulischer Lernort ist das Haus verlässlicher  Kooperationspartner für Schulen
und Kindergärten. Der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kommt das Museum u.a. durch Ferien-
programme für Kinder berufstätiger Eltern entgegen.

Kontakt:
Hermann-Köhl-Str. 12, 89231 Neu-Ulm
Telefon: 0731/9726318
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.edwinscharffmuseum.de

 


H2 - Zentrum für Gegenwartskunst

Im Jahr 2006 öffnete das H2 im Glaspalast seine Pforten. Erstmals in der Geschichte Augsburgs
wurde damit ein Ort für Gegenwartskunst zugänglich, der nicht nur wechselnde Ausstellungen,
sondern auch den Bestand der Augsburger Kunstsammlungen und Museen zu präsentieren vermag.
In jeweils neuen Inszenierungen bietet sich dem Besucher in der Reihe "die sammlung neue kunst"
die Möglichkeit einer veränderten Wahrnehmung von bereits Bekanntem im Kontext neu erworbener
bzw. gestifteter Arbeiten. Um die Raumsituation im H2 so spannungs- und abwechslungsreich wie
möglich zu gestalten, folgen auf Präsentationen der eigenen Bestände in regelmäßgen Abständen,
eigens für die Halle des H2 entworfene Ausstellungen: z.B. "LAVA" von Fabrizio Plessi und "Abflug
von Magdalena Jetelová.

Im H2 - Zentrum für Gegenwartskunst und der benachbarten Staatsgalerie Moderne Kunst werden
Kinder unter dem Motto "Natürlich Kunst" selbst aktiv und schaffen Kunstwerke aus alten und neuen
Materialien, wie Kohle, Plastik und Naturmaterial. In der Reihe "Kunst und Fotografie" wird die
jeweilige Ausstellung durch die Kameralinse entdeckt und durch das eigenen Ablichten von
Jugendlichen in neue Zusammenhänge gesetzt. Eine Philosophiereihe ergänzt das Programm für
Erwachsene. Sowohl "Natürlich Kunst" als auch "Kunst und Fotografie" sind mit Führung durch die
jeweilige Ausstellung buchbar.

Kontakt:
Beim Glaspalast 1, 86153 Augsburg
Telefon: 0821/3244112
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

 


Heimatmuseum Rottenacker „Wirtles Haus“

Das Haus mit seinem stattlichen Besitz ist bis 1470 nachweisbar. Es wurde im 30-jährigen Krieg
stark beschädigt. Der Wiederaufbau erfolgte in der Zeit 1685/1687. Bei der grundlegenden
Sanierung 2000/2001 wurde das Gebäude in ein Museum umgebaut. Keller und Erdgeschoß beher-
bergen die Sammlungsschwerpunkte Vorratshaltung, Wohnkultur und das Arbeitsleben um 1900.
Stube und Küche sind den alten Originalen nachempfunden. Themen sind außerdem die Haus-
schlachtung, das Weben, der Küfer und die Flachsbearbeitung.
Das Obergeschoß befasst sich mit der Ortsgeschichte und ihren Persönlichkeiten. Besondere
Abteilungen thematisieren den Dichter und Maler Franz Carl Hiemer, den Separatismus und die
Auswanderung. Das Dachgeschoß behandelt das Leben mit und an der Donau.

Kontakt:
Museums- und Heimatverein Rottenacker e.V.
Ledergasse 16, 89616 Rottenacker
Telefon: 07393/953184
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.museum-rottenacker.de

Gemeinde Rottenacker
Bühlstraße 7, 89616 Rottenacker
Telefon: 07393/95040
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.rottenacker.de

 


HfG-Archiv

Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm war während ihres Bestehens von 1953 bis 1968 eine
der weltweit wichtigsten Schule für Design. Gegründet von Otl Aicher, Inge Scholl und Max Bill
sollte diese Schule einen Beitrag zum demokratischen Wiederaufbau Deutschlands leisten und
zur Begründung einer neuen materiellen Kultur beitragen. Entwurfsarbeit wurde an der HfG Ulm
stets unter Betonung der politischen, kulturellen, sozialen und ökologischen Verantwortung eines
Gestalters geleistet. Zahlreiche der hervorgegangenen Entwürfe sind mittlerweile weltweit bekannt,
darunter der von Max Bill, Hans Gugelot und Paul Hildinger entworfene "Ulmer Hocker", das
Stapelgeschirr "TC 100" von Hans (Nick) Roericht oder die grafische Gestaltung des Erscheinungs-
bildes der Deutschen Lufthansa von Otl Aichers "Entwicklungsgruppe 5".

Das HfG-Archiv verwahrt die Materialien, die nach der Schließung der Hochschule im Jahr 1968
gesichert werden konnten sowie Nachlässe und Leihgaben einiger HfG-Dozenten und Studierenden.
In seiner Doppelfunktion als Museum und Archiv hat das HfG-Archiv die Aufgabe, Inhalte und
Bedeutung der Hochschule einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies geschieht durch
Dauer- und Wechselausstellungen, sowie Publikationen und Symposien.

Neben Führungen in den jeweiligen Ausstellungen bietet das HfG-Archiv auch spezifische
Programme für Schulklassen an.

Kontakt:
Am Hochsträß 8, 89081 Ulm
Telefon: 0731/1614370
Telefax: 0731/1614373
www.hfg-archiv.ulm.de
https://www.facebook.com/HfG.Archiv

 


Krippenmuseum Oberstadion

Haben Sie schon von uns gehört?

Wenn nein, nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und lesen Sie weiter!
Sie sehen außergewöhnlich schöne Krippen. Bedeutende Künstler haben die Figuren, Landschaften,
Gebäude und Hintergründe, mit viel Liebe zum Detail, gefertigt. Die verwendeten Materialien sind
vielseitig. Wir nehmen Sie mit in die Welt der biblischen Geschichten. Viele Ereignisse aus dem Leben
Jesu werden uns vor Augen geführt. Jährlich wechselnde Sonderausstellungen entführen Sie in die
Krippenwelt anderer Nationen und Kulturen. Und! Während der Osterzeit steht in unserer Ortsmitte
der größte Osterbrunnen Baden-Württembergs.

Kontakt:
Kirchplatz 5/1, 89613 Oberstadion
Telefon: 07357/9214-0
Telefax 07357/9214-19
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.krippen-museum.de
www.oberstadion.de

 


kunsthalle weishaupt

Der Unternehmer Siegfried Weishaupt und seine Frau Jutta haben in 40 Jahren eine hochkarätige
Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst aufgebaut, die seit November 2007 in dem vom
Münchner Architekten Wolfram Wöhr neu errichteten Privatmuseum nun auch der Öffentlichkeit
zugänglich ist.
Auf 1300 m² Ausstellungsfläche werden in regelmäßig wechselnden Konstellationen europäische
und amerikanische Klassiker von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart
präsentiert.

Im Rahmen einer Kooperation bietet das Ulmer Museum für Schulen und Kindergärten Führungen
und Workshops an, die sich auf die aktuelle Ausstellung in der kunsthalle weishaupt beziehen.
Zudem steht die Kinderwerkstatt des Ulmer Museum für praktisches Arbeiten zur Verfügung.

Kontakt:
Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 1, 89073 Ulm
Telefon: 0731/161 4360
Telefax: 0731/161 4365
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.kunsthalle-weishaupt.de

 


Maximilianmuseum

Das Maximilianmuseum ist das Stammhaus der Kunstsammlungen und Museen Augsburg. Es liegt
im historischen und geschäflichen Zentrum von Augsburg. In den zwei Renaissancepalästen
Augsburger Kaufleutedynastien wurde es 1855 als das erste städtische Museum errichtet und nach
dem bayerischen König Maximilian II benannt. 1998 wurde das Gebäude komplett saniert und 2006
völlig neu gestaltet. Das Maximilianmuseum beherbergt die Abteilungen Skulptur, Kunsthandwerk
und Stadtgeschichte. Die Gebäudetrakte umschließen einen glasüberdachten Innenhof, der nach dem
Stifter und Ehrenbürger Kurt F. Viermetz benannt wurde.
Im Maximilianmuseum wird die Zeit der Renaissance und die Stadtgeschichte Augsburgs, besonders
zu Zeiten der Fugger und Welser für Besucher jeden Alters erlebbar. In einer einstündigen Führung,
durchgeführt von erfahrenen Kunstvermittlern, lernen Sie alles Wissenswerte über Stände, Zünfte
und das Leben der Menschen in der Renaissance. Schüler und Schülerinnen aller Schularten erarbeiten
bei ihrer Reise durch das goldene Augsburg "Augusta Aurea" ein eigenes kleines Reisebüchlein, um
ihre Erinnerungen festzuhalten.

Kontakt:
Fuggerplatz 1, 86150 Augsburg
Telefon: 0821/3244112
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

 


Museen im Landkreis Neu-Ulm

Die Museen im Landkreis Neu-Ulm warten mit einer großen Themenvielfalt von früher bis heute auf
und laden zu spannenden Entdeckertouren ein. Vom Bayerischen Bienenmuseum in Illertissen, wo
es neben einer einzigartigen Sammlung von Bienengrafiken natürlich alles Wissenswerte zum Thema
Honigbiene gibt, geht es weiter zum Archäologischen Park Kellmünz, der die Römer-Zeit am Grenz-
kastell "Cealius Mons" anschaulich näher bringt. Religiöse Kunstschätze sind außerdem im
Klostermuseum Roggenburg zu bestaunen. Und nicht zuletzt eröffnen uns moderne Arbeiten
zeitgenössischer Künstler aus der Region im Museum für bildende Kunst in Nersingen-Oberfahlheim
ganz neue Einblicke in die Kunst der Gegenwart.

Die Kreis-Museen bieten ein umfangreiches, vielseitiges und spannendes Begleitprogramm für Kinder
und Jugendliche sowie Schulen jeder Schulart an. Bei anschaulichen altersgerechten Führungen und
kleinen Workshops unter Anleitung einer Museumspädagogin können kleine und große Besucher
viel Neues auf spielerische Weise entdecken und erfahren.

Kontakt:
Kantstraße 8 (Landratsamt), 89231 Neu-Ulm
Telefon: 0731/7040176
Telefax: 0731/7040665
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.landkreis.neu-ulm.de

 


Museum Biberach

Naturkunde – Archäologie – Geschichte – Kunst
Interaktive Modelle, Experimentierstationen und Filme zeichnen die Entstehung und Besiedlung der
oberschwäbischen Landschaft nach. Reiche Grabungsfunde bezeugen das Leben steinzeitlicher
Rentierjäger, bronzezeitlicher Pfahlbauer sowie Römer und Alamannen. Inszenierungen aus 800
Jahren Stadtleben erzählen von den Kämpfen des Mittelalters, von dem berüchtigten Räuber
Schwarzer Veri, von Weltkriegen und Nationalsozialismus.
Neben Hauptwerken der oberschwäbischen Kunst stehen als Besonderheit die originalen Ateliers
der Münchner Tiermaler Anton Braith und Christian Mali. Glanzstücke der Kunstsammlung sind die
Werke des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner.

Service für Unterrichtende und Schulklassen
Ein Kindermuseumsführer, Museumssuchspiele und eigene Handreichungen ertüchtigen Unterrichtende,
Schülerinnen und Schüler aller Schularten zum selbstorganisierten Lernen im Museum. Betreute
handlungsorientierte Aktionen ermöglichen ein den Bildungsplänen entsprechendes und objekt-
bezogenes Lernen mit Herz, Hand und Kopf. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ist frei.

Kontakt:
Museumstraße 6, 88400 Biberach
Telefon: 07351/51-331
Telefax: 07351/51-314
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.museum-biberach.de

 

 


Museum der Brotkultur

Das Museum der Brotkultur ist ein themenbezogenes Spezialmuseum, es widmet sich der Geschichte
des Brotes als Grundlage menschlicher Ernährung, Kultur und Zivilisation. Getreide und Brot haben
das Leben des Menschen seit Jahrtausenden in umfassender Weise geprägt: ihre Arbeit, ihr Wohl-
befinden, aber auch ihr Lied.
Der erste Ausstellungsteil zeigt die Technik- und Handwerksgeschichte rund um die Brotherstellung.
Im zweiten Teil wird besonderes Gewicht auf die Dokumentation des Mangels an Brot (Hunger) im
Laufe der Menschheitsgeschichte und auf die Auseinandersetzung mit der aktuellen Welt-
ernährungslage gelegt. Gleichzeitig präsentiert die Ausstellung eine einzigartige Sammlung zur Kunst-
und Kulturgeschichte des Brotes.

Unsere Führungen durch die Dauerausstellung schaffen einen lebendigen Zugang zur Herstellung und
Kulturgeschichte des Brotes. Das Angebot ist auf Alter, Interessen und Bedürfnissen (auch für
Sehbehinderte und Gehörlose) unserer Besucher zugeschnitten. Für Kindergärten und Schulen
bieten für ein breites handlungsorientiertes Führungsangebot. Ein Kinderaudioguide steht deutsch-
und englischsprachig zur Verfügung.

Kontakt:
Salzstadelgasse 10, 89073 Ulm
Telefon: 0731/60055
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.museum-brotkultur.de

 

 


Museum Villa Rot

Das Museum Villa Rot ist ein zeitgenössisches Ausstellungshaus mit interkultureller Programmatik.
Gezeigt werden internationale Einzel- und Gruppenausstellungen, die sich mit den inhaltlichen und
formalen Grenzbereichen von Kunst, Kultur und Gesellschaft auseinandersetzen. Ziel ist es aktuelle
Positionen und Tendenzen der Gegenwartskunst einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Einen
besonderen Schwerpunkt bildet das umfassende Rahmen- und Vermittlungsprogramm speziell für
Familien, Kinder und Jugendliche.
Die Kunstvermittlung stellt einen integralen Bestandteil des Museums Villa Rot dar und erfüllt
maßgeblich und nachhaltig den Bildungsauftrag des Museums.

Die Museumspädagogik spricht neben Kindergartenkinder (Alter 3-6 Jahre) insbesondere Schulkinder
(Kl. 3-6) und Jugendliche (Kl. 7-10) weiterführender Schulen an. Neben Führungen und Workshops
wird ein speziell auf die Altersstufen zugeschnittenes Begleitmaterial auf der Website des Museums
zum Download zur Verfügung gestellt, dass eine sinnvolle Ergänzung zur Vor- und Nachbereitung
sowie eines selbstständigen Ausstellungsbesuches darstellt.

Kontakt:
Schloßweg 2, 88483 Burgrieden-Rot
Telefon: 07392/8335
Telefax: 07392/17190
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.villa-rot.de

 


Museum zur Geschichte von Christen und Juden

Nebeneinander, Miteinander, Gegeneinander – so heißt die einzigartige Dauerausstellung im
Laupheimer Museum. Sie zeigt detailreich, wie Christen und Juden hier über die letzten drei
Jahrhunderte zusammengelebt haben. Laupheim hatte einst die größte jüdische Gemeinde
Württembergs.
Mit Carl Laemmle kam ein Gründer Hollywoods aus Laupheim. Er wanderte 1884 in die USA
aus und stieg ins Filmgeschäft ein. Wenige Jahre später war er Präsident der Universal
Company und produzierte über 9000 Kinofilme.
Im zentralen Teil des Museum wird die Geschichte von Christen und Juden vorgestellt. Sie
beginnt mit der ersten Ansiedlung jüdischer Familien im Jahre 1730. Über das fruchtbare
Miteinander im 19. Jahrhundert führt sie zu den Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Heute
steht das Museum auch für die Wiederherstellung zerbrochener Kontakte und
Gemeinsamkeiten.

Das Museum hat ein eigenes Kino mit regelmäßigem Programm. Neben Führungen und einem
Audioguide ist das Haus vor allem Lernort für Schulklassen: Im Mittelpunkt steht die
Geschichtsvermittlung über museumspädagogische Informations- und Arbeitsmaterialien,
sowohl für einen begleiteten als auch selbständigen Besuch.

Kontakt:
Museum zur Geschichte von Christen und Juden
Schloss Großlaupheim
Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15, 88471 Laupheim
Telefon: 07392/968000
Telefax: 07392/9680018
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.museum-laupheim.de

 

 


Römisches Museum, derzeit Interimsausstellung im Zeughaus

Als Ergebnis einer statischen Untersuchung muss das Römische Museum in Augsburg seit
Winter 2012 auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben. Eine weitere Öffnung des Museums
kann aufgrund eines unkalkulierbaren Risikos für Besucher und Mitarbeiter nicht verantwortet
werden. Vorraussichtlich jedoch 2014 wird in der Toskanischen Säulenhalle eine Präsentation
mit ausgewählten Exponaten eröffnet, damit die Zeugnisse unserer römischen Vergangenheit
weiterhin sichtbar bleiben.
Bis dahin sind die Römer zusammen mit der Kunst- und Kulturvermittlung der Kunst-
sammlungen und Museen Augsburg umgezogen und kampieren in zweieinhalb Vitrinen im
ersten Stock des Zeughauses.

Von dort aus werden mit Schulklassen Rundgänge durch die Stadt unternommen und Plätze
der römischen Vergangenheit Augsburgs aufgesucht, so z.B. die Römermauer am Dom oder
der archäologische Garten. Zusammen mit unseren Kulturvermittlern finden die Kinder heraus,
wie die Römer nach Augusta kamen, wer die Stadt gründen ließ, wie alt Augsburg überhaupt
ist und wie man damals hier lebte. 

Kontakt:
Maximilianstraße 46, 86150 Augsburg
Telefon: 0821/3244112
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

 


Schaezlerpalais

Das Schaezlerpalais in der Maximilianstraße ist Augsburgs bedeutendstes Gebäude des Rokoko und
beherbergt die Deutsche Barockgalerie, die Sammlung der Karl und Magdalene Haberstock Stiftung,
die Grafische Sammlung, den Rokokosaal von 1767 mit seiner ca. 90% erhaltenen originalen Ober-
fläche sowie die Staatsgalerie Alte Meister in der angeschlossenen Katharinenkirche. Für alle Gäste
steht außerdem der nach historischen Befunden gestaltete Rokokogarten zum kostenlosen Besuch
offen - auch jenen, die nicht in eine unserer Sammlungen möchten.

Die Kunst- und Kulturvermittlung bietet in der Dauerausstellung im Schaezlerpalais und seinen
Sonderausstellungen ein vielseitiges Vermittlungsprogramm für alle Altersstufen an. Unsere
erfahrenen Kunstvermittler begleiten Schulklassen, Kinder- und Erwachsenengruppen durch die
Ausstellung und präsentieren Haus, Leben, Kunst und Leute der damaligen Zeit. Mit dem
Ausprobieren eigener barocker Tanzschritte im Rokokosaal wird die Zeit Marie Antoinettes wieder
lebendig.

Kontakt:
Maximilianstraße 46, 86150 Augsburg
Telefon: 0821/3244112
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de

StadthausMünster 72dpi 200 150  


Stadthaus Ulm

Das Stadthaus Ulm ist Ausstellungshaus und Veranstaltungsort, moderne Bauskulptur und Bewahrerin
historischer Wurzeln, aber nicht Museum im eigentlichen Sinne. Die jedes Jahr rund vier bis sechs
wechselnden Ausstellungen haben immer einen starken Gegenwartsbezug, derzeit besonders oft über
das Medium der Fotografie transportiert. Auch weitere Positionen der zeitgenössischen Kunst, Themen
der Architektur und Umwelt, und zuweilen Projekte mit so genannter "Outsider Art" sind im Stadthaus
zu sehen. Zudem spielt die zeitgenössische Musik eine zentrale Rolle im Stadthausprogramm.

Zu ausgewählten Ausstellungen und auch zur neuen Musik entwickeln wir spezielle Vermittlungsangebote.
Diese richten sich besonders an Klassen, die eine längerfristige Beschäftigung mit einem Thema suchen
und selbst kreativ werden wollen. Ergebnisse dieser Arbeit werden immer wieder im Stadthaus gezeigt.
Quizbögen, mit denen die Ausstellungen auch kurzfristig erlebt werden können, ergänzen das Angebot.

Kontakt:
Münsterplatz 50 / Büro Münsterplatz 2
Telefon: 0731/1617700
Telefax: 0731/1617701
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.stadthaus.ulm.de

 


The Walther Collection

Im Juni 2010 eröffenete der in Neu-Ulm aufgewachsene und heute in New York lebende Sammler
Artur Walther ein Privatmuseum für internationale Fotografie und Videokunst. Der Schwerpunkt
der Sammlung liegr auf Künstlern aus Afrika und Asien, sie zählt zu den weltweit bedeutendsten
auf diesem Gebiet. Sie beinhaltet darüber hinaus Werke der deutschen und amerikanischen
Fotokunst des 20. Jahrhunderts.
Der Museumskomplex besteht aus drei Gebäuden und verfügt über 1.000 m² Ausstellungsfläche.
Im Turnus von zwei Jahren konzipieren internationale Kuratoren Ausstellungen, die spezifische
thematische Schwerpunkte der Sammlung beleuchten. In einem mehrjährigen Zyklus stellt die
Walther Collection bis 2015 ihre afrikanischen Bestände anhand der Themen Porträt, Landschaft
und des Historischen Archivs vor.

Kontakt:
The Walther Collection
Reihenauerstraße 21, 89233 Neu-Ulm / Burlafingen
Telefon: 0731/1769143
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.walthercollection.com

 

 


tim | Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg

Ratternde Webstühle, kreatives Modelabor, moderne Hochtechnologie: tim, das junge Textil- und
Industriemuseum Augsburg verknüpft die rasante Entwicklung der Textilbranche mit einem
spannenden Streifzug durch die Mode- und Kostümgeschichte der vergangenen zwei
Jahrhunderte. Die Besucher lernen die Geschichte von Arbeitern, von einflussreichen Unternehmern
oder Bankiers kennen und betreten mit den Shedhallen der ehemaligen Kammgarnspinnerei die
Museumsfabrik des tim. Dort produzieren historische Webstühle neben modernen High-Tech-
Maschinen Stoffe für den Museumsshop.

Das tim als lebendiges Museum lädt Jung und Alt zum Mitmachen ein. In einem eigenen Museums-
pfad darf nach Lust und Laune alles angefasst und ausprobiert werden. Wolle kämmen, einen
Faden spinnen, oder Stoffdruck mit Modeln und viel Farbe machen den kleinen und großen
Besuchern Spaß. Für Kinder ab dem Kindergartenalter bietet das tim spezielle Führungen an.
Ein Audioguide von Kindern für Kinder, Maschinenvorführungen, Lehrerfortbildungen und
wechselnde Workshops runden das vielseitige Programm ab.

Kontakt:
Provinostraße 46, 86153 Augsburg
Telefon: 0821/81001524
Telefax: 0821/81001531
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.timbayern.de

 


Ulmer Museum

Das Ulmer Museum umfasst mehrere Sammlungsbereiche. Angefangen bei der Archäologie spannt
sich der Bogen über spätgotische Kunst, Stadtgeschichte, Kunst und Kunsthandwerk des
16.-19. Jahrhunderts bis hin zu einer umfangreichen Grafiksammlung der klassischen Moderne.
Mit der Stiftung Sammlung Kurt Fried hat das Museum seit 1978 zudem eine beeindruckende
Sammlung von Kunst nach 1945.
Das zugehörige Archiv der Hochschule für Gestaltung (1953-68) in den originären Räumen
Am Hochsträß 8 ermöglicht Einblicke in Geschichte und Errungenschaften dieser Institution weit
über die Zeit ihres Bestehens hinaus.
Abwechslungsreiche Sonderausstellungen ergänzen über das Jahr hinweg die ständige Sammlung.
Für Schulen und Kindergärten bietet das Ulmer Museum ein vielseitiges Programm an Führungen
und Workshops an, welches die einzelnen Sammlungsbereiche umfasst und durch Begleit-
veranstaltungen der jeweiligen Sonderausstellung aktuell ergänzt wird. Für den eigenständigen
Museumsbesuch stehen zwei Mitmachkoffer (Kinder bis 7 Jahre) und Arbeitsblätter zur Verfügung.
Die Museumswerkstatt kann zudem auch für praktisches Arbeiten gebucht werden.

Kontakt:
Marktplatz 9, 89073 Ulm
Telefon: 0731/1614307
Telefax: 0731/1611626
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ulmer-museum.ulm.de

 


Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Die Urdonau hat die Landschaft rund um Blaubeuren geprägt. Die Höhlen und das nie versiegende
Wasser bot den Menschen und Tieren der Altsteinzeit eine ideale Lebensgrundlage in einer
eiszeitlichen Umwelt. Hier schufen die frühen Menschen vor 40.000 Jahren Figuren und Musik-
instrumente aus Mammutelfenbein, die zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit gehören.
Die Dauerausstellung führt vom geheimnisvollen Höhleninnern über das Alltagsleben auf dem
Höhlenvorplatz in die eiszeitliche Landschaft hinein. Den faszinierenden Eiszeitkunstwerken sind
einzelne Schatzkammern gewidmet, die unterschiedliche Erklärungen der Funde bieten. So sind
im „Klangraum“ neben den Flöten Hörbeispiele eiszeitlicher Instrumente zu hören und im Raum
„Maskierung“ werden unterschiedliche Tier-Mensch-Mischwesen vorgestellt, deren älteste Vertreter
der Adorant und der große und kleine Löwenmensch sind.

Gruppen aller Altersstufen können aus verschiedenen Bausteinen ihr individuelles museums-
pädagogisches Programm auswählen. Museumsgespräche ermöglichen einen Einstieg in die
Urgeschichte. Ergänzt wird dies durch praktische Aktionen mit steinzeitlichen Werkzeugen.
Höhlenbesuche und Vorführungen geben einen authentischen Einblick in das Leben der ersten
modernen Menschen.

Kontakt:
Karlstr. 21, 89143 Blaubeuren
Telefon: 07344/92860
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.urmu.de